Angebotspreis einer Immobilie

Seine Immobilie mit einem hohen Preis anbieten und erst einmal schauen, ob es nicht einen Käufer gibt, der den Angebotspreis akzeptiert und zuschlägt. Und wenn nicht, kann man ja den Preis etwas senken und das Ganze wiederholen, bis schließlich ein Interessent die Immobilie kauft. So oder so ähnlich gehen viele Immobilienbesitzer beim Verkauf ihrer Immobilie vor.

Aber, kann das funktionieren?

Laut einer Studie der Kreissparkasse Köln nicht wirklich. Das Ergebnis der Studie auf einen kurzen Nenner gebracht: Je mehr der Erstangebotspreis den tatsächlichen Marktwert einer Immobilie übersteigt, desto länger dauert der Verkaufsprozess und desto niedriger ist am Ende der tatsächliche Verkaufserlös.

Am besten lässt sich dieser Zusammenhang an einem Beispiel verdeutlichen.

Angenommen, sie wollen Ihr Haus mit einem Marktwert von  € 400.000,-  verkaufen und inserieren Ihre Immobilie für € 480.000,- (also 20% über Marktwert). „Echte“ Kaufinteressenten kennen das Immobilienangebot einer bestimmten Region und Immobilienart sehr gut und werden für diesen überhöhten Preis noch nicht einmal anfragen. Das tun lediglich „interessierte“ Käufer, die den Markt noch nicht so gut kennen und meist auch noch nicht wirklich reif und bereit sind, sich endgültig festzulegen. Nach mehreren Preissenkungen hat die Immobilie dann ein „Geschmäckle“. die „Kaufprofis“ beobachten den Markt natürlich über einen längeren Zeitraum. Meist schlagen sie dann erst zu, wenn Ihr Haus zu einem weit unter Marktwertpreis angeboten wird. Und das kann dauern.

Anders verhält es sich bei einem ersten Angebotspreis knapp über dem Marktwert, sagen wir € 420.000,- (also 5% darüber.) Jetzt haben Sie die echten, informierten und gereiften Käufer erreicht. Im besten Fall sogar mehrere. Das schlimmste  was Ihnen jetzt passieren kann, ist, dass Sie nach den üblichen Kaufpreisverhandlungen knapp unter oder nahe dem tatsächlichen Marktwert Ihres Hauses verkaufen.

 

Hier das Ergebnis der Studie zusammengefasst in Zahlen:

 

Strategie  1

Realistischer Marktwert der Immobilie:   100%

Angebotspreis der Immobilie: 120%

Dauer des Verkaufsprozesses:  ca. 13 Monate

Verkaufserlös der Immobilie:  ca. 85%

 

Strategie 2

Realistischer Marktwert der Immobilie: 100%

Angebotspreis der Immobilie: 105%

Dauer des Verkaufsprozesses: ca. 2 Monate

Verkaufserlös der Immobilie: ca. 99%

 

Laut der Studie verlieren Sie also mit der „Höchstangebotspreis-Strategie 1“ nicht nur ca. 14%  vom realistischen Marktwert gegenüber der „Marktwert-Strategie 2“. (Im Beispiel oben wären das immerhin € 67.200,-). Darüber hinaus dauert der gesamt Verkauf auch ca. 11 Monate länger, was natürlich zusätzliche Kosten verursacht.

 

Fazit: Einer der wichtigsten Einflussfaktoren, um einen möglichst hohen Verkaufserlös zu erzielen, ist die realistische Einschätzung des tatsächlichen Marktwertes der Verkaufsimmobilie und dementsprechend dann den Angebotspreis zu wählen.

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